Chris Buck / Guitar Summit Mannheim 2025
Aktualisiert: 21. Aug.
DER MANN TAUCHTE ERNEUT AUF.
Ich war schon auf einigen Messen. Gitarren. Musik. Andere Branchen.
Nach eingehender Prüfung der Aktenlage landet der Guitar Summit in Mannheim eindeutig unter meinen top Eins.

EINE VERDÄCHTIG LEISE GITARREN-MESSE
Der Guitar Summit funktioniert als Silent Fair.
Das bedeutet: Hunderte Gitarren. Verstärker. Pedale. Musiker. Hersteller.
Und trotzdem kann man sich unterhalten.
Ein super Konzept.
Selbst am dritten Tag konnte ich entspannt durch die Hallen ziehen, ohne Bauarbeiter-Earplugs oder Stage-Monitor-Gehörschutz in den Schädel schrauben zu müssen.
Area 45 begrüsst dies ausdrücklich.
Das zuständige Trommelfell ebenfalls.
Neben neuen Kontakten und einigen potenziell gefährlichen Gear-Deals liefen Freitag- und Samstagabend ab 18 Uhr die Live-Sets. Band runter. Nächste Band rauf. Weiter.
Bis tief in die Nacht.
ZIELPERSON GESICHTET
Mein persönliches Highlight:
Chris Buck mit Cardinal Black.
Sein Konzert in Rapperswil hatte ich verpasst. In Mannheim stand er dann mit Cardinal Black auf der Bühne. Chris gehört für mich zu diesen Gitarristen, bei denen Tone und Feel keine Begriffe aus einem Gitarrenmagazin sind. Er spielt eine Note. Und die Angelegenheit ist geklärt.
DANN WURDE ES VERDÄCHTIG.
Später traf ich ihn mitten in Mannheim. Nicht backstage. Nicht an einem Stand. In der Stadt. Wir kamen ins Gespräch. Über Musik. Gitarren. Meine kleine Bar mit Bühne in Bern. Das Bar-Sterben. Halt über alles Mögliche. Am Ende drückte ich ihm meine GuitarDoc-Karte in die Hand. Chris grinste. „Man sieht sich!“
Natürlich. So etwas sagt man. Man verabschiedet sich, geht seiner Wege und verschwindet wieder in seinem jeweiligen Teil des Universums. Normalerweise.
Ich dachte mir trotzdem: Warum sollte ich ausgerechnet den Musiker, den ich treffen wollte, nicht noch einmal irgendwo treffen? Die GuitarDoc-Karte war übergeben.
NACHTRAG
27.03.2026 – MORGES, SCHWEIZ
Neue Sichtung. Chris Buck. Dieses Mal bei Boullard Musique in Morges, wo er seine Yamaha Revstar Signature vorstellte. Die Gitarre ist ein Biest.
Nach seinem Workshop ging ich auf ihn zu. Er kam auf mich zu. Clasp. Bro-Hug.
Ohne prüfenden Blick mit der Frage: Wer war das noch mal?
Die Begrüssung lief eher unter: Fortsetzung folgt. Wir redeten eine Weile. Persönlich. Entspannt. Weit weg vom üblichen Gitarren-Fachsimpeln. Dann meinte Chris:
„Ich sah dich am Konzert in Langenthal. Cool warst du da!“
Moment. Die Zielperson hatte also inzwischen mich gesichtet. Damit änderte sich die Lage grundlegend. Ich war tatsächlich mit meiner besseren Hälfte dort.
Ein Cardinal-Black-Konzert in der Nähe fällt bei mir unter Anwesenheitspflicht.
Und beim nächsten England-Trip wird geprüft, wo Cardinal Black gerade eine Bühne bearbeitet.
Rein zufällig natürlich.
DIE BEOBACHTER
Die standartisierte Verabschiedung, der Ablauf:
„We keep in touch.“ Clasp. Bro-Hug. Abflug.
Dann standen plötzlich zwei Herren von Boullard Musique bei mir.
Der Patron. Und der Juniorchef. Sie hatten die Szene offenbar verfolgt.
Es folgte ein Gespräch.
Der Inhalt unterliegt derzeit der Geheimhaltungsstufe 45-G1.
Sagen wir es so:
Es blieb interessant.
AREA 45 – PERSONENAKTE
Aktenzeichen: 45-CB
Name: Chris Buck
Zugehörigkeit: Cardinal Black
Spezialgebiet: Tone & Feel
Erstsichtung: Mannheim
Weitere Sichtung: Morges
Kontaktstatus: Wiederholt
GuitarDoc-Karte: Übergeben
Clasp & Bro-Hug: Standardverfahren
Beobachter: Vorhanden
Zufall: Wird geprüft
VORLÄUFIGE BEURTEILUNG
Zwei Begegnungen können Zufall sein. Eine dritte würde statistisch langsam auffällig.
Die Akte bleibt offen.
(Bild Chris & Alec bei Boullard Musique)





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