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GITARREN PROJEKTE

Notfallliege mit Gitarre

THE CUSTOM SHOP

  • Einfaches Setup

  • Tiefgreifendes Setup

  • Restauration

  • Komplexe Reparaturen an Korpus, Hals und Kopfplatte

  • Neubundierung

  • Extreme Modifikationen

  • Andere Pickups, individuelle Schaltungen und massgeschneiderte Lösungen

  • Standard Lackierungen

  • Lackierungen von klassischem Sunburst bis zu individuellen Airbrush-Designs

  • Relics, weathering, aging, laquer checking (nur Nitro Lack)

Demnächst auf der Werkbank

  • Yamaha Revstar extreme Mod: Locking Tuners, Locking Nut, Tailpiece mit Finetuners, Gibson Pickpus, 3Way anstelle 5Way Switch

  • Höfner Sound Mod: Floating Jazz Pickup, Potmeter Wechsel

  • Gibson SG Look Mod: dezentes Relic, weathering, aging

Aussergewöhnliche Projekte aus dem Atelier

Mobile: Bild antippen für Infos

Custom Lackierung

Gitarren Projekte Bern heisst auch: Retro Design Lackierungen 

Budget bei diesem Retro Look Bass:  CHF 1'600.–

Jede Lackierung entsteht von Grund auf. Die Gitarre wird komplett zerlegt, vorbereitet, grundiert, bemalt, mehrfach mit Klarlack überzogen, poliert und anschliessend wieder fachgerecht zusammengesetzt und eingestellt.

Das Ergebnis ist ein professionell lackiertes Unikat.

Der Preis richtet sich nach Aufwand und Design. Dieses Projekt scheint einfach, ist aber sehr Aufwändig:
Die Linien umfliessen den ganzen Body. Stirnseiten und Rückseite sind parallel und in der Flucht zur Kopfplatte ausgerichtet. Kleine Details grosse Wirkung.
 

Über 30 Jahre Erfahrung im Lackieren und Airbrush fliessen in jedes Projekt ein. Dies durch meine Hauptfirma Airxess GmbH.

Anstelle von einem aufwändigen Hochglanzfinish, wäre ein Roadworn Look auch heftig gut gewesen. Aging biete ich auch an!

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Reparatur unmöglich in so kurzer Zeit. Ich mache es.

Maton ECWB80/12 – Reanimation nach einem Europa Flug

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Michael kam mit einem Gitarrenkoffer und viel Hoffnung. Radio-Rabe-Blues-Koryphäe Mark Stenzler von Blues Zeppelin hatte ihm Bar & Guitars, die Area 45 empfohlen. Was in der Gefahrenzone tatsächlich möglich ist, wusste allerdings auch er nicht.

Michaels Maton Akustik Gitarre hatte bereits den langen Flug von Australien überlebt. Beim anschliessenden Weiterflug durch die europäische Milchstrasse kam es offenbar zu Turbulenzen. Augenzeugen berichten von einem kaum sichtbaren Transporter auf dem Rollfeld. Wir nennen keine Namen. easyJet.

Das Ergebnis landete in Area 45: über 50 Zentimeter aufgerissene Zarge, eingedrücktes Holz und mehrere Bruchstellen rund um die Elektronik. Der nächste Gig rückte näher. Die allgemein empfohlene Reparaturzeit bewegte sich irgendwo zwischen «unmöglich» und «vergiss es».

Ein paar Tage später spielte Michael sie wieder. Die Narben sind geblieben. Mit Absicht.

Michael will die Maton weiterhin auf der Bühne spielen und bei jedem Konzert erzählen, was ihr auf dieser Reise passiert ist.

Gitarre hält. Spielt. Geschichte geht weiter.

(Wie ich eine Gitarre inkl. Lackarbeiten minutiös restauriere siehst du bei der Framus Gitarre weiter unten.)

Ausgeführte Arbeiten:

  • Saiten runter. Hoffnung behalten.

  • kleinere Bruchstellen mit Magneten ausgerichtet und verleimt.

  • 50+ cm Hauptriss verleimt, mit Zargen Zwingen fixiert

  • Leimreste entfernt

Mehr Gitarren Projekte in Arbeit. 

  • Schadenszone innen verstärkt.

  • Verstärker Ausschnitt aufgearbeitet.

  • Saiten drauf. Einstellen. Warten. Kontrollieren. Spielen.

Emergency call

Extreme Restauration. Wie ich da mache.

Restauration Framus Archtop Hobby Electric von 1959 (5/49) 

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Baujahr 1959. Seitdem mehrfach durch Raum und Zeit gereist.

Während dieser Zeit wurden verschiedene Arbeiten(?) am Instrument durchgeführt. Einige davon entsprachen nicht einmal den damals geltenden technischen Standards. Dazu kamen Standards, die ausschliesslich dem Ausführenden bekannt waren.

Bei der Eingangskontrolle in Area 45 wurden jedenfalls erhebliche Abweichungen vom vorgesehenen Betriebszustand festgestellt.

Kopfplatte, Halsverbindung, Decke, Boden, Binding und Lack meldeten Handlungsbedarf. Mehrere ältere Eingriffe wurden rückgebaut, korrigiert oder dort weitergeführt, wo der Ausführende offenbar plötzlich Feierabend hatte.

Die Mission lautete: 1959 erhalten. Frühere Zwischenfälle beseitigen. Beinahe-Kollisionen vermeiden. Gitarre wieder einsatzfähig machen. Als Abschluss:

Flatwounds montiert, Verstärker eingeschaltet. Gitarre funktioniert als Instrument. Weitere Zeitreisen genehmigt. Objekt 5/49 konnte die Restaurationsabteilung anschliessend im vorgesehenen Vintage-Zustand verlassen.

Zwei Wochen später erfolgte bereits der erste dokumentierte Einsatz bei einer Recording-Session mit einem Singer-Songwriter aus Arizona. Mit den Flatwound Strings entstand genau dieser warme Vintage-Sound, für den frühe Framus Gitarren bekannt sind. Ein Hörbeispiel befindet sich im Bereich Recording.

Ausgeführte Arbeiten:

  • Kopfplatte repariert neu aufgebaut

  • Halsverbindung (Dovetail Joint) neu eingepasst und verleimt

  • Decke und Boden stabilisiert, ohne den Vintage-Charakter zu verändern

  • Burst-Lackierung mit Airbrush an den Originallack angepasst

  • Brücke auf die korrekte Halshöhe abgestimmt und neu lackiert

  • Binding sorgfältig retuschiert, um die originale Patina zu erhalten

  • Gitarre seidenmatt lackiert

  • Kopfplatte und Hals dezent geaged

  • Pickguard repariert und aufbereitet

  • Sattel, Nullbund und Bünde überarbeitet (Fret Dressing)

  • Komplettes Setup mit optimaler Saitenlage und präziser Intonation

Arbeiten im Detail

Ein ausserordentlicher Auftrag.

Gibson Les Paul Robot Deroboting. 

The GuitarDoc arbeitet an der Gibson

Nicht jede Zukunftsidee übersteht die Zukunft.

Die Gibson Robot war ihrer Zeit voraus. Automatische Stimmung, Elektronik, Motoren in den Mechaniken. Die Gitarre erledigte Dinge selbst, um die man sie vorher gar nicht gebeten hatte.

Einige Gitarristen fanden das grossartig. Mein Kunde hatte die Testphase abgeschlossen. Er beantragte die Entfernung des Roboters. 

Der Antrag wurde bewilligt.

Bei der anschliessenden technischen Rückführung verliess die komplette Robot-Elektronik das Instrument. An ihre Stelle kamen ein Stop Tailpiece mit integrierten Tunern, eine neue Bridge mit individuell gefeilten Saitenkerben, Locking Nut, Locking Tuners, neue Potentiometer und eine komplett neue Verdrahtung.

Das äussere Erscheinungsbild der Les Paul blieb weitgehend erhalten. Im Innern wurde die Anzahl möglicher Überraschungen erheblich reduziert.

Seit Abschluss des Deroboting ist die Les Paul die absolute Lieblingsgitarre ihres Besitzers.

Robot entfernt. Mensch zufrieden. Gitarre darf bleiben.

Scoop anstelle Cutaway. Einzelanfertigung.

Furch Akustik mit Scoop

An einer Furch Akustik herumzusägen? Da überlegen viele zweimal.
 

Ich auch. Kurz.

Die hohen Bünde sollten besser erreichbar werden. Möglichst bis ans Ende der Landebahn. Zumindest fast. 

Ein klassischer Cutaway kam bei der bereits fertig gebauten Gitarre kaum infrage. Also wurde nach kurzer Prüfung ein Teil der Zarge zum kontrollierten Rückbau freigegeben.

Statt Cutaway entstand ein präzise ausgearbeiteter Scoop. 

Für die nötige Stabilität kam Carbon zum Einsatz. Ein Werkstoff, der sich auch im Raketen- und Raumfahrtbau bewährt hat und damit für Arbeiten innerhalb Area 45 ausreichend qualifiziert erschien.

Mehrere dünne Lagen Carbon verstärken den bearbeiteten Bereich. Vor Beginn wurde vermessen, geplant und nochmals vermessen.

Danach kam die Säge.

Ab diesem Zeitpunkt war eine Rückkehr zur ursprünglichen Flugkonfiguration nur noch theoretischer Natur. Nach Abschluss der baulichen Massnahmen war der Zugang zu den oberen Bünden frei und die strukturelle Integrität gesichert.

Der Scoop fügt sich dabei so selbstverständlich ins Instrument ein, dass durchaus der Verdacht entstehen könnte, Furch hätte ihn selbst eingebaut.

Fretboard bis oben zugänglich gemacht.
Struktur stabil.Zugang erweitert. Struktur stabil. Flugbetrieb freigegeben.

Carbon Scoop Mod

Italian Style. Restauration vom feinsten.

Restauration Body einer Elko von 1964

Elko-820-v4-1964 fertig Restauriert

Elko 1964

Patina ist schön. Abblätternder Lack nicht.
 

Für die Firma Stageguitar Service durfte ich den Body dieser Elko von 1964 restaurieren. Jahrzehnte hinterliessen ihre Spuren: Der Lack löste sich bereits von selbst, dazu kamen grössere Trockenrisse im Holz.

Den originalen Farbton sauber zu treffen, ist nichts für Ungeduldige. Genau solche Arbeiten liebe ich.

Nach dem Zusammenbau durch Stageguitar Service, steht die Elko wieder da, als wäre 1964. 

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