GITARREN PROJEKTE

THE CUSTOM SHOP
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Einfaches Setup
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Tiefgreifendes Setup
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Restauration
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Komplexe Reparaturen an Korpus, Hals und Kopfplatte
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Neubundierung
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Extreme Modifikationen
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Andere Pickups, individuelle Schaltungen und massgeschneiderte Lösungen
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Standard Lackierungen
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Lackierungen von klassischem Sunburst bis zu individuellen Airbrush-Designs
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Relics, weathering, aging, laquer checking (nur Nitro Lack)
Im Anflug oder schon auf der Werkbank
Setups, Fret-Dressing, Saitenwechsel. Das Tagesgeschäft. Die chromatische Recheneinheit führt darüber keine Statistik mehr.
Es gibt auch aufwendigere Missionen. Die werden hier erwähnt. Manche warten auf Ersatzteile, andere auf den nächsten freien Slot. Und gelegentlich stellt sich während eines Eingriffs heraus, dass die ursprüngliche Zeitberechnung von einer ausgesprochen optimistischen Abteilung stammt.
Der Tower arbeitet an einer Lösung.
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Höfner 455 Sound Mod: Floating Jazz Pickup durch Flat Häussel PUP ersetzten. Teilrestauraton (fertig, Bilder folgen)
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Yamaha Revstar extreme Mod: Locking Tuners, Locking Nut, Tailpiece mit Finetuners, Gibson Pickpus, 3Way anstelle 5Way Switch (in Arbeit)
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Gibson SG Look Mod: dezentes Relic, weathering, aging (in Arbeit)
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Yamaha Revstar Custom gold Lackierung, weight relief und Piezo Anpassungen (in Arbeit)
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Ibanez Bass ca 2009, Preamp problem (in Arbeit)
Aussergewöhnliche Projekte aus dem Atelier
Mobile: Bild antippen für Infos
Mission Retro Vibes Custom Lackierung
Look genial einfach. Aufwand hoch 3,14 im Quadrat
RETRO LOOK. UMLAUFBAHN PRÄZISE BERECHNET.
In den 60er- und 70er-Jahren sah selbst ein Toaster aus, als könnte er jederzeit den Planeten verlassen.
Dieser Bass bekam eine entsprechende RetroVibe-Lackierung. Kräftige Farben, geometrische Linien, rund um den gesamten Body. Vorderseite, Stirnseite, Rückseite. Alles parallel. Die Geometrie-Abteilung meldete Bedenken an. Nach mehreren Umlaufbahnberechnungen wurde das Projekt freigegeben.
YOKSA berechnete die Arbeitszeit. Für ein anderes Universum.
Missionsbudget: CHF 1’600.–
Über 30 Jahre Lackier- und Airbrush-Erfahrung von Airxess stecken auch in solchen Projekten. Individuelle Designs, Roadworn und Aging inklusive. Die Zeitmaschine ist derzeit anderweitig gebucht.
AUSGEFÜHRTE ARBEITEN
Wichtiges Setup: Plattenspieler mit 70er-Sound bestückt und den Lautstärkeregler bei 9 festgeklebt.
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Instrument vollständig zerlegt
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Body vorbereitet und grundiert
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Retro-Farbkonzept und Linienführung festgelegt
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Mehrfarbige Lackierung mit präziser Abklebung
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Klarlack in mehreren Schichten aufgetragen
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Zwischenschliffe und Hochglanzpolitur
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Instrument zusammengebaut, kontrolliert, für einzigartig befunden

Reparatur unmöglich in so kurzer Zeit. Ich mache es.
Maton ECWB80/12 – Reanimation nach einem Europa Flug

Michael kam mit einem Gitarrenkoffer und viel Hoffnung. Radio-Rabe-Blues-Koryphäe Mark Stenzler von Blues Zeppelin hatte ihm Bar & Guitars, die Area 45 empfohlen. Was in der Gefahrenzone tatsächlich möglich ist, wusste allerdings auch er nicht.
Michaels Maton Akustik Gitarre hatte bereits den langen Flug von Australien überlebt. Beim anschliessenden Weiterflug durch die europäische Milchstrasse kam es offenbar zu Turbulenzen am Boden. Augenzeugen berichten von einem kaum sichtbaren Transporter auf dem Rollfeld. Wir nennen keine Namen. easyJet.
Das Ergebnis landete in Area 45: über 50 Zentimeter aufgerissene Zarge, eingedrücktes Holz und mehrere Bruchstellen rund um die Elektronik. Der nächste Gig rückte näher. Die allgemein empfohlene Reparaturzeit bewegte sich irgendwo zwischen «unmöglich» und «vergiss es».
Ein paar Tage später spielte Michael sie wieder. Die Narben sind geblieben. Mit Absicht.
Michael will die Maton weiterhin auf der Bühne spielen und bei jedem Konzert erzählen, was ihr auf dieser Reise passiert ist.
Gitarre hält. Spielt. Geschichte geht weiter.
(Wie ich eine Gitarre inkl. Lackarbeiten minutiös restauriere siehst du bei der Framus Gitarre weiter unten.)
Ausgeführte Arbeiten:
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Saiten runter. Hoffnung behalten.
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kleinere Bruchstellen mit Magneten ausgerichtet und verleimt.
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50+ cm Hauptriss verleimt, mit Zargen Zwingen fixiert
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Leimreste entfernt
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Schadenszone innen verstärkt.
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Verstärker Ausschnitt aufgearbeitet.
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Saiten drauf. Einstellen. Warten. Kontrollieren. Spielen.
Mission: Maton Emergency call
Extreme Restauration. Wie ich das mache.
Restauration Framus Archtop Hobby Electric von 1959 (5/49)

Baujahr 1959. Seitdem mehrfach durch Raum und Zeit gereist.
Während dieser Zeit wurden verschiedene Negativ-Optimierungen am Instrument durchgeführt. Einige davon entsprachen nicht einmal den geltenden technischen Standards von 1648. Dazu kamen Standards, die ausschliesslich dem Ausführenden bekannt waren.
Bei der Eingangskontrolle in Area 45 wurden jedenfalls erhebliche Abweichungen vom vorgesehenen Betriebszustand festgestellt.
Kopfplatte, Halsverbindung, Decke, Boden, Binding und Lack meldeten Handlungsbedarf. Mehrere ältere Eingriffe wurden rückgebaut, korrigiert oder dort weitergeführt, wo der Ausführende offenbar plötzlich Feierabend hatte.
Die Mission lautete: 1959 erhalten. Frühere Zwischenfälle beseitigen. Beinahe-Kollisionen vermeiden. Gitarre wieder einsatzfähig machen. Als Abschluss:
Flatwounds montiert, Verstärker eingeschaltet. Gitarre funktioniert als Instrument. Weitere Zeitreisen genehmigt. Objekt 5/49 konnte die Restaurationsabteilung anschliessend im vorgesehenen Vintage-Zustand verlassen.
Zwei Wochen später erfolgte bereits der erste dokumentierte Einsatz bei einer Recording-Session mit einem Singer-Songwriter aus Arizona. Mit den Flatwound Strings entstand genau dieser warme Vintage-Sound, für den frühe Framus Gitarren bekannt sind. Ein Hörbeispiel befindet sich im Bereich Recording.
Ausgeführte Arbeiten:
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Kopfplatte repariert neu aufgebaut
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Halsverbindung (Dovetail Joint) neu eingepasst und verleimt
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Decke und Boden stabilisiert, ohne den Vintage-Charakter zu verändern
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Burst-Lackierung mit Airbrush an den Originallack angepasst
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Brücke auf die korrekte Halshöhe abgestimmt und neu lackiert
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Binding sorgfältig retuschiert, um die originale Patina zu erhalten
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Gitarre seidenmatt lackiert
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Kopfplatte und Hals dezent geaged
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Pickguard repariert und aufbereitet
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Sattel, Nullbund und Bünde überarbeitet (Fret Dressing)
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Komplettes Setup mit optimaler Saitenlage und präziser Intonation
Mission lebenserhaltende Massnahmen
Ein ausserordentlicher Auftrag.
Gibson Les Paul Robot Deroboting.

Nicht jede Zukunftsidee übersteht die Zukunft.
Die Gibson Robot war ihrer Zeit voraus. Automatische Stimmung, Elektronik, Motoren in den Mechaniken. Die Gitarre erledigte Dinge selbst, um die man sie vorher gar nicht gebeten hatte.
Einige Gitarristen fanden das grossartig. Mein Kunde hatte die Testphase abgeschlossen. Er beantragte die Entfernung des Roboters.
Der Antrag wurde bewilligt.
Bei der anschliessenden technischen Rückführung verliess die komplette Robot-Elektronik das Instrument. An ihre Stelle kamen ein Stop Tailpiece mit integrierten Tunern, eine neue Bridge mit individuell gefeilten Saitenkerben, Locking Nut, Locking Tuners, neue Potentiometer und eine komplett neue Verdrahtung.
Das äussere Erscheinungsbild der Les Paul blieb weitgehend erhalten. Im Innern wurde die Anzahl möglicher Überraschungen erheblich reduziert.
Seit Abschluss des Deroboting ist die Les Paul die absolute Lieblingsgitarre ihres Besitzers.
Robot entfernt. Mensch zufrieden. Gitarre darf bleiben.
Mission Back To The Future
Scoop anstelle Cutaway. Einzelanfertigung.

An einer Furch Akustik herumzusägen? Da überlegen viele zweimal.
Ich auch. Kurz.
Die hohen Bünde sollten besser erreichbar werden. Möglichst bis ans Ende der Landebahn. Zumindest fast.
Ein klassischer Cutaway kam bei der bereits fertig gebauten Gitarre kaum infrage. Also wurde nach kurzer Prüfung ein Teil der Zarge zum kontrollierten Rückbau freigegeben.
Statt Cutaway entstand ein präzise ausgearbeiteter Scoop.
Für die nötige Stabilität kam Carbon zum Einsatz. Ein Werkstoff, der sich auch im Raketen- und Raumfahrtbau bewährt hat und damit für Arbeiten innerhalb Area 45 ausreichend qualifiziert erschien.
Mehrere dünne Lagen Carbon verstärken den bearbeiteten Bereich. Vor Beginn wurde vermessen, geplant und nochmals vermessen.
Danach kam die Säge.
Ab diesem Zeitpunkt war eine Rückkehr zur ursprünglichen Flugkonfiguration nur noch theoretischer Natur. Nach Abschluss der baulichen Massnahmen war der Zugang zu den oberen Bünden frei und die strukturelle Integrität gesichert.
Der Scoop fügt sich dabei so selbstverständlich ins Instrument ein, dass durchaus der Verdacht entstehen könnte, Furch hätte ihn selbst eingebaut.
Fretboard bis oben zugänglich gemacht.
Zugang erweitert. Struktur stabil. Flugbetrieb freigegeben.
Carbon Scoop Mod
Mission Scoop Or No Scoop
Italian Style. Restauration vom feinsten.
Restauration Body einer Elko von 1964

Elko 1964
Patina? Gerne. Lackstücke und Plektren gehören allerdings in unterschiedliche Schubladen.
Italienischer Stil, reichlich Rot und eine Karosserie, bei der selbst Ferrari genauer hingeschaut hätte. All die Schalter erinnern an ein Armaturenbrett, das Tremolo an eine Handbremse. Die Pickups an die Lüftungsschlitze eines Sportwagens.
Sechs Jahrzehnte später hatte der Lack begonnen, sich grossflächig vom Dienst abzumelden. Auch das Holz zeigte deutliche Trennungsabsichten. Grössere Trockenrisse inklusive.
Der Body landete über Stageguitar Service auf meinem Operationstisch.
Zunächst wurde das Holz kontrolliert befeuchtet und behutsam in seine ursprüngliche Form zurückgeführt. Astro-Leim sorgte anschliessend wieder für Zusammenhalt.
Dann das Rot.
Der Originalfarbton musste auf den Hundertstelmillimeter genau rekonstruiert werden. Die chromatische Recheneinheit von Area 45 kannte zum Glück keine Farbsehschwäche.
Anschliessend kam Astrallack drauf. Ferrari dürfte inzwischen neidisch sein.
Nach der Lackierung ging der Body zurück zu Stageguitar Service für den Zusammenbau.
Das Ergebnis? Via Veneto, Rom, irgendwann in den Sechzigern. Sophia Loren hätte vermutlich ihren Ferrari stehen lassen.
Karosserie gerettet. Originalrot rekonstruiert. Italienischer Flugbetrieb wieder aufgenommen.
AUSGEFÜHRTE ARBEITEN
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Alten Lack entfernt
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Holzoberfläche grundgeschliffen
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Lackrückstände mittels Hitze aus den Holzporen gelöst
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Holz befeuchtet und Verformungen zurückgeführt
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Trockenrisse mit Astro-Leim verleimt und stabilisiert
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Body für die Neulackierung grundiert
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Grundierung geschliffen und Oberfläche vorbereitet
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Originalen Rotton präzise rekonstruiert und angemischt
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Erste rote Lackschicht aufgetragen
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Zwischenschliff und zweite Lackschicht ausgeführt
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Lackoberfläche fein geschliffen, auf Hochglanz poliert
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Restaurierten Body an Stageguitar Service zum Zusammenbau übergeben









































































































