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Stories

Der Mobile GuitarDoc on Tour

14/4/2026

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Vielleicht hast du das Teil schon mal auf Berns Strassen, in Biel oder sonst wo gesehen – das GuitarDoc-Mobil, das kleine E-Auto mit der Gitarre auf dem Dach. 
Die retro-futuristische Welt auf diese Webseite mag reine Fantasie sein, aber die Gitarren, die Tools, Gadgets und eben dieses coole Fahrzeug sind immer 100 % echt!
Eigentlich müsste ich Chiropraktiker-Werbung machen – so viele verdrehen sich beim Hinschauen den Hals. 

Das kleine Gefährt sorgt jedenfalls überall für grinsende Gesichter und witzige Interaktionen:
Neulich in Bern: Ein Taxifahrer stoppt, fragt, was abgeht. „Werbetour“, sag ich.
Seine Fahrgäste – Musiker aus UK – völlig geflasht, "a guitar on the roof of that car", wollten gleich eine Visitenkarte.

​Das funky Vehikel bewirbt meinen mobilen Gitarren-Service. Noch nie gehört? Dann check den Link zum GuitarDoc!
Gerade tüftle ich an Promo-Rides für Clubs & Bars – mit deren QR-Code drauf und Goodies wie Tickets oder Drinks zum Verteilen. Mal sehen, was da geht.
Wenn du das GuitarDoc-Mobil siehst, knips ein Foto, poste mit #birrdguitardocmobile und hol dir ein kleines Geschenk per Post!
Finde hier Details über ​Mobiler GuitarDoc

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Restauration / Meisterarbeit an einer​Framus Parlor 5/49 Resonanz Electric Gitarre

2/3/2026

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Diese Framus Parlor Gitarre aus den 50er Jahren brauchte dringend Hilfe.
Miserable Reparaturen, läuft eigentlich schon unter Verbrechen, wurden an dieser Gitarre begangen.
Nach einer aufwendigen Restauration bei Birrd Guitars, also bei mir, konnte das Instrument wieder zum Leben erweckt werden.
Was für ein Timing, nur drei Wochen später landete die Gitarre bereits in meinem Recording Studio und war für Jay aus Arizona die erste und beste Wahl für seinen neuen Song zu digitalisieren. Die Framus überzeugte mit den Flatwound Strings und dem warmem Vintage-Sound. 
Die komplette Restaurationsgeschichte und Making Of Bilder findest du auf der Service/Reparatur Seite.

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Dan's Precision Picks neu im Studio

4/12/2025

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Steigere deine Präzision und push dein Speed beim Gitarrenspiel!

Die originalen Dan’s Precision Picks gibt’s jetzt exklusiv bei uns im Studio.
Ich hatte die Teile schon lange im täglichen Einsatz, bevor ich sie überhaupt ins Sortiment genommen habe. Nach einem Treffen mit Dan in Mannheim stand die Frage im Raum, ob ich die Picks nicht offiziell für die Schweiz reinholen soll. Es gibt zwar zehntausende Hersteller und noch mehr Varianten, aber diese Teile haben einfach dieses gewisse Etwas, das dich sauberer, kontrollierter und schneller spielen lässt.
Das Netz feiert die Picks schon seit Jahren. Also: Why not.
Check den Online-Shop. Wenn du unsicher bist, welches Pick zu deinem Style passt, gönn dir die stylische Alu-Box mit allen Varianten. Weihnachten kommt eh näher, und du supportest damit auch noch einen lokalen Shop.

Hier lang zum Shop: Dan's Precision Picks

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Bar & Guitars – Kultur, Begegnung und Gitarrenhandwerk im Aaregg

20/11/2025

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Die Lo Snag Bar wurde 2018 im Berner Aaregg ins Leben gerufen, nachdem eine Umfrage der Stadt Bern respektive des VBG's Vereinigung Berner Gemeinwesenarbeit ergab, dass im Quartier ein Treffpunkt fehlte, an dem sich Alt und Jung begegnen konnten. Obwohl es ursprünglich nicht geplant war, nahm sich Alec nach längerem Zögern des Projekts an, investierte privates Kapital, viel Herzblut und erwarb dafür sogar das Berner Wirtepatent.  Auch die Hauseigentümerin, Jungo Immobilien, unterstützte dieses Vorhaben und gab jeweils nicht nur das ok um Wände zu durchbrechen, Brandschutztüren und neue Fenster zu setzen, sie beteiligte sich auch finanziell.
Entstanden ist ein Ort, der weit mehr ist als eine Bar.

Soziale Institution mit Auszeichnung
Die Lo Snag Bar entwickelte sich rasch zu einem offenen Treffpunkt im Quartier. Menschen kommen auf einen Kaffee oder Tee, ein Feierabendgetränk, zu Food-Events oder schlicht zum Austausch vorbei. Mittwochs wurden Kaffe und Tee für sozial schwächer gestellte sogar gratis abgegeben. Musik, Handwerk und Gemeinschaft verschmelzen hier auf natürliche Weise.
2022 wurde dieses Engagement mit dem Berner Sozialpreis „freiwillig engagiert“ ausgezeichnet – als Anerkennung für den deutlichen Beitrag zum lokalen Kultur- und Quartierleben. Irgendwann hat jedoch auch freiwilliges Engagement Grenzen, denn die laufenden Kosten müssen gedeckt werden. Nachwie vor waren wir bereit einen grossen finanziellen Teil und vor allem Präsenzzeit zu investieren.
Nach mehreren Sitzungen mit verschiedenen Institutionen, die die Bar praktisch kostenlos nutzen konnten,  folgte nach Monaten eine Offerte für einen monatlichen Beitrag. Dieser war nicht nur sehr tief, er reflektierte auch die Wertschätzung unserer Arbeit. Wir entschieden uns die Räumlichkeiten nicht weiter zur Verfügung zu stellen ---> es war an der Zeit um uns neu Auszurichten

Kultur & Begegnung
In der Bar finden leider nur wenige Konzerte oder Kulturabende statt, da nur maximal vier Veranstaltungen am Abend pro Jahr erlaubt sind. Die Bar ist in einen bestehenden Laden integriert und unterliegt deshalb speziellen Auflagen. Um eine reguläre Gastrobewilligung zu erhalten, müsste die Bar rechtlich aber vor allem mit einer Trennwand vom Grafikstudio Airxess GmbH getrennt und eine kostenintensive neue Lüftung installiert werden. Die jetzige Lüftung reicht für 90 Personen, genug für die zur Zeit bewilligten 40. Diese wäre dann aber eben nicht mehr Nutzbar da auf der Seite vom Grafikstudio Airxess betrieben. 
Selbst dann wäre noch unklar, ob eine Vollbewilligung erteilt würde. Und wenn ja, würde dies theoretisch Events an jedem Tag von morgens bis nachts ermöglichen – was gar nicht das Ziel ist.
Sechs bis zwölf Events pro Jahr wären ideal, doch aktuell gibt es nur „schwarz oder weiss“. 
Trotzdem standen auf der kleinen Lo Snag Bühne bereits zahlreiche starke Acts: lokale Bands, aber auch internationale Gäste wie Paulo Mendonca (Schweden), Suzie Vinnick (Kanada) oder die Band sandmoon aus Libyen und Jeremy Mage aus New York. Die Bar bietet MusikerInnen eine intime Bühne mit Wohnzimmer Charme. Vielen Kids und Jugendlichen wurde hier erstmals die Faszination eines echten Live-Auftritts vermittelt.

Gitarrenatelier stärker sichtbar machen
Ein besonderes Merkmal der Lo Snag Bar: Sie ist direkt mit dem Birrd Guitars Atelier verbunden – Alecs über 40-jährige Leidenschaft. Hier können Gitarren gebracht werden für Reparaturen, Setups, Custom-Umbauten oder Lackierungen. Ausserdem gibt es Gitarren und Zubehör zu kaufen. Eine einmalige Verbindung aus Bar, Musik, Handwerk und Werkstatt.

Recording StudioNebst den Live-Recordings in der Bar, bei denen fast jedes Konzert als Audio und Video aufgenommen wurde, gingen immer häufiger Anfragen ein, ob im Soundstudio ebenfalls Aufnahmen möglich seien. Also Recordings im kleineren, intimeren Rahmen.
Mittlerweile ist das Realität. Die Arbeit im Studio beschränkt sich nicht nur auf die Postproduktion der Live-Gigs oder das Erstellen von kurzen Filmen und Teasern. Auch Singer-Songwriter, Duos und Trios können das Studio inklusive Alec an den Reglern mieten.
Wohin die Reise geht
Mit dem TakeAway-Angebot, Getränkeausgabe am Seitenfenster, je nach Betrieb und Andrang und einem neuen Raumkonzept für Gitarren- und Grafikatelierkunden entwickelt sich die Bar in eine nur leicht andere Richtung weiter. Neue Eventformate und Ideen für kulturelle Angebote werden laufend geprüft.



PS Bei uns laufen nicht nur MusikerInnen oder Kunstschaffende ein. Auch jegliche Prominenz aus dem Sportbereich sassen bei uns schon an der Bar oder auf der Couch. Gerade eben war Wendy Holder bei uns und wir durften im Grafikstudio Airxess ihre beiden Skihelme bemalen. 

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Letzte Runde? – Warum unsere Musikbars leise sterben und was wir dagegen tun müssen

22/5/2025

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verlassene, vergessene, zerstörte Konzerthalle
Dieses Thema lässt mich schon länger nicht los – vor allem, seit ich in meiner Lo Snag Bar selbst Gigs auf die Beine stelle. Auf Social Media liest man fast wöchentlich von Club-Schliessungen, sei’s in London, Zürich, Bern. Bald eines in Biel? Die Lage ist ernst: Laut dem Music Venue Trust (MVT) mussten allein 2023 in Grossbritannien satte 125 Venues endgültig dichtmachen – und darunter sind nicht nur kleine Kellerläden, sondern auch echte Kultspots.
​
Zeit, dass wir auch bei barandguitars.ch ein Spotlight drauf werfen.


Voller Vorfreude betrat ich vor ein paar Tagen das Le Singe – den Live-Club in Biel. Ich wusste: Die sagenhafte Band The Next Movement wird den Saal zum Kochen bringen. Trotz Streetfood-Festival und Eurovision Song Contest war der Saal zu drei Vierteln gefüllt. Wow, dachte ich. 
Die Band wird angesagt – aber nicht wie gewohnt. Zuvor steht eine ernüchternde, erschreckende Ankündigung im Raum: Dem Le Singe geht es nicht gut. 2024 lief gerade noch so – für 2025 wurden bisher viel zu wenige Tickets verkauft. Es wird über Crowdfunding gesprochen. Steht das Le Singe vor dem Aus? Es ist nicht der einzige Ort, der mit dem veränderten Ausgehverhalten zu kämpfen hat.

Damals und heute
Früher – Dude/Dudette! Da hat der Bass gebebt und die Wände haben geschwitzt. In den 70ern, 80ern und 90ern waren Musikbars das Epizentrum jeder Szene – Funk, Rock, Hip-Hop oder später Indie. Wer was drauf hatte, spielte live – in verrauchten Kellern, auf knarzenden Bühnen teils mit kaputten Monitoren. Diese kleinen Bühnen waren Sprungbretter. Ohne sie? Kein Nirvana. Kein Oasis.
Heute? Viele dieser Bühnen sind tot, siehe Bild. Und es werden ständig mehr. Clubs schliessen, Bars machen dicht. Nicht weil die Musik stirbt – sondern weil die Ausgehkultur sich verändert hat.

Back in the Day – Der Sound der Strasse
Früher - du und deine Band, oder nur du mit Klampfe, evtl. ein paar kopierte Tapes in der Jeans – und ab in die Bar. Mikro gecheckt – mit etwas Glück war jemand vom Indie-Label da. Oder ein Fan, der dein Tape in eine andere Stadt trug.
Als ich in den 80er das erste Mal durch den Camden Market lief, schallte aus jeder Bar Live-Musik. Auch tagsüber. Diese Bars waren mehr als Bars – sie waren Bühnen, Revolutionsorte, Herzschläge einer Subkultur.
Und es waren Orte für alle. Oft spielte man für eine Kiste Bier und einen lauwarmen Applaus – aber hey: Es war live.

Heute – Leere Bühnen, leere Gläser
Warum sterben unsere Musikbars?
  • Streaming killt den Gig-Hunger: Warum schwitzen, wenn’s 10 Millionen Songs auf dem Handy gibt?
  • Booking ist teuer: Gagen, SUISA, Miete, Werbung – kaum machbar für kleine Läden.
  • Die Szene fragmentiert sich: Jugendliche chillen auf Discord, rappen auf TikTok, streamen auf Twitch.
  • Kulturpolitik fokussiert auf Grossevents: Fördermittel fliessen oft an riesige Festivals. Die kleinen Clubs? Gehen oft leer aus.
Entdeckt wird man heute online. Und selbst das gelingt nur wenigen – der Rest verhallt im Algorithmus.

Und mal ehrlich: Wie viele Leute lesen überhaupt noch bis hierher?! Danke dass du so lange dran bleibst. Jetzt wird's ja erst spannend!

Also, was tun?
Zugucken ist keine Option. Wir müssen handeln. Crowdfunding ist sicher eine extrem tolle Erfindung. Es braucht mehr:
  • Kids vor die Bühnen holen: meine Kinder waren fasziniert von Konzerten in unserer Bar und gehen nun (selbstständig) an Gigs 
  • Bleib nach dem Event für ein Bier: oder zwei oder drei! Schon oft erlebt aber noch keine Erkenntnis warum nach einem Gig, egal wo, das Lokal gleich verlassen wird. Der Barumsatz geht so in den Keller. 
  • Vinyl, analoge Geräte, Instrumente – die Wertschätzung fördern. Die Leutz verstehen dann besser, was handgemachte Musik bedeutet. 
  • Mehr Fördergelder für kleine Locations, nicht nur für grosse Festivals. Die Kleinen brauchen auch Kohle. 
  • Big Names als Gäste oder Besucher: Viele Stars haben in Bars angefangen. Vielleicht reicht ein Insta-Post, ein kurzes Set, ein Foto. Das kann Gold wert sein für kleine Locations. 
  • Bewusster konsumieren und informieren: Jeder Musikfan hat Verantwortung. Beispiele?
    • Insta-Shoutout für deinen Lieblingsclub.
    • Secret Gigs statt Stadion-Konzerte.
    • Open Mics und Workshops hosten.
    • Grosse Labels könnten kleine Clubs fördern – nicht aus Wohltätigkeit, sondern weil echte Musik dort wächst. Okey, ich träum' ja weiter!
  • Guestlist: Klar, cool. Aber bezahlt trotzdem Eintritt. Bei kleinen Gigs macht das einen echten Unterschied – 5 Leute à CHF 25 auf der Liste = 125 Franken weniger Umsatz! 

Finale – Die Bars brauchen die Bühne
Nun wird's dramatisch.
Wenn die letzte Bar schliesst, stirbt mehr als ein Ort – es stirbt ein Stück Magie. Musik wird zu Content. Live wird zu Like.
Deshalb: Wenn du Musiker:in, Fan, Booker oder Barkeeper bist – rede darüber. Push die kleinen Clubs. Promotet die Local Jams. Denn der nächste grosse Sound kommt nicht aus der Cloud – sondern von einer wackligen Bühne mit zu viel Hall, aber dem richtigen Vibe.

Was denks du? Schreibe doch einen Kommentar
Best Alec
--------
PS  hier noch ein paar Projekte welche dringend Unterstützung benötigen:
​Cinematte —> wemakeit
Cafe Kairo —> auf Crowdify
bee-flat ---> auf Crowdify

Und dann wäre da noch --> R.I.P. Anyone Can Play Guitar Festival  1994 - 2025

PPS zieh dir doch das Video von Mary Spender rein. Die Musikerin aus GB hat harte Fakten:


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    By Alec

    R.I.P. Music Clubs

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